Presse

GADV-Pressemitteilung
Düsseldorf, 5. Mai 2014

Markt für Verpackungen zeigt sich 2013 konstant
GADV präsentiert sich erstmalig auf der Messe interpack

Der Markt für Verpackungen ist im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Wie der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) mitteilt, stiegt der Umsatz mit Packmitteln im Jahr 2013 um 1,0 Prozent auf 32,1 Mrd. EUR, die Produktionsmenge blieb bei einem Anstieg um 0,1 Prozent mit 19,4 Millionen Tonnen stabil.

Wie in den Jahren zuvor waren Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit einem Anteil von 48 Prozent mengenmäßig die größte Packmittelfraktion. Beim Umsatz sind nach wie vor die Kunststoffverpackungen mit einem Anteil von rund 43 Prozent am Verpackungsmarkt führend.

Die Produktion zeigte sich bei den Verpackungsmaterialien uneinheitlich. Die Kunststoffverpackungen legten um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Alle anderen Verpackungsmaterialien verzeichneten einen Produktionsrückgang. Am schwächsten zeigten sich die Metallverpackungen (Alu und Stahl) mit einem Rückgang von 3,4 Prozent, gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (Minus 0,2 Prozent) sowie Glasverpackungen (Minus 0,1 Prozent). Umsatzbezogen zeigten sich die Glasverpackungen am stärksten mit einem Plus von 5,4 Prozent, gefolgt von den Kunststoffverpackungen (3,5 Prozent). Umsatzrückgänge verzeichneten dagegen die Metallverpackungen mit Minus 3,6 Prozent sowie Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (Minus 0,9 Prozent).

Der GADV präsentiert sich in diesem Jahr erstmals mit einem gemeinsamen Stand im Rahmen des Innovationparc Packaging auf der interpack (Halle FG Stand FGIPP8). Dieser steht im Jahr 2014 unter dem Motto „Save Food“ – einem Thema, zu dem Verpackungen einen wichtigen Beitrag leisten können. Denn viele Lebensmittelverluste entstehen dadurch, dass nicht oder unsachgemäß verpackt wurde. „Verpackungen sind nicht das notwendige Übel bei der Lebensmittelherstellung, sondern der notwendige Bestandteil des Produkts, um es sicher zum Verbraucher zu bringen und länger haltbar zu machen“, stellt Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Glasindustrie e.V., klar. Außerdem spielen sie nicht nur in puncto Haltbarkeit eine wichtige Rolle, auch die Portionierbarkeit sowie die Anpassung von Verpackungsgrößen an den tatsächlichen Bedarf wirken Lebensmittelverlusten entgegen.

Das Sekretariat des GADV führt turnusgemäß der Bundesverband Glasindustrie e. V.

GADV Pressemitteilung 07052014

 

GADV-Pressemitteilung
Bad Homburg, 29. Mai 2012

Markt für Verpackungen erreicht neues Rekordniveau

Die deutschen Verpackungshersteller haben im vergangenen Jahr erneut ein starkes Umsatzwachstum erzielt und damit ein Rekordniveau von 32,1 Milliarden Euro erreicht. Wie der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) mitteilt, konnte der Umsatz mit Packmitteln 2011 um 8 Prozent zulegen. Die Produktionsmenge stieg um 4 Prozent auf 19,9 Millionen Tonnen. Profitieren konnte die Branche von der guten
Binnenkonjunktur und dem wachsenden Bedarf nach innovativen Verpackungslösungen. Getrübt wurde die positive Entwicklung jedoch von steigenden Rohstoff- und Energiekosten, die so nicht an den Markt weitergegeben werden konnten.
Wie in den Vorjahren waren Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit einem
Anteil von 48 Prozent mengenmäßig die größte Packmittelfraktion. Beim Umsatz
sind nach wie vor die Kunststoffverpackungen führend und repräsentieren rund 41
Prozent des Verpackungsmarktes.
Alle Verpackungsmaterialien konnten deutliche Zuwächse verzeichnen. Mit einem
Plus von 9 Prozent stieg die Produktion von Glasverpackungen am stärksten, gefolgt
von Verpackungen aus Kunststoff (5 Prozent), Metall (3 Prozent) und Papier, Pappe
und Karton (2 Prozent). Umsatzbezogen legten Verpackungen aus Papier, Pappe,
Karton mit +10 Prozent am kräftigten zu. Der Umsatz mit Kunststoffverpackungen
stieg um 9 Prozent, mit Glasverpackungen um 8 Prozent und mit
Metallverpackungen (Aluminium und Stahl) um 2 Prozent.

Für das laufende Jahr zeigen sich die Verpackungshersteller verhalten optimistisch.
Sorgen bereitet jedoch nach wie vor die Rohstoffpreisentwicklung. „Auch die
konkreten Auswirkungen der Energiewende und die damit einhergehenden
Kostensteigerungen für die gesamte Verpackungsindustrie sind derzeit nicht
vorhersehbar“, bewertet IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn die aktuelle Lage.

Das Sekretariat des GADV führt 2012 turnusgemäß die IK Industrievereinigung
Kunststoffverpackungen e.V..

GADV Pressemeldung 29052012